Pastoraler Raum Schloßborn-Schmitten

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Unsere Partnergemeinde Bani auf den Philippinen

Interesse an der Partnerschaft mit Bani ?
Wir freuen uns über Ihren  Anruf oder Ihre Mail.

Kontakt:Arbeitskreis  Bani
 Petra Händler
 Tel. 06082 3358 oder  069-4077274
Mail:
banipartnerschaft@gmx.de

Geschichte der Partnerschaft...

Partnerschaftsgebet

Besuch im Januar 2007

Besuch im Mai 2008

Projekte

Aktuelles gibt es unter:

http://banipartnerschaft.blogspot.com/

Talente gesucht: Können Sie z.B. gut nähen oder bügeln oder haben Sie ein anderes Talent oder besondere Fähigkeiten und möchten diese für einen Tag kostenlos zur Verfügung stellen??. Der Arbeitskreis Bani ist auf der Suche nach diesen Talenten für die diesjährige Talentbörse, die am Samstag, den 25. September 2010, im Pfarzentrum Niederreifenberg stattfindet. Talentierte und Interessierte können sich im Pfarrbüro Niederreifenberg melden (06082-910081) oder bei Petra Händler (06082-3358/ banipartnerschaft@gmx.de). Anmeldeschluss ist der 13. September 2010.

 

Partnerschaftsgebet der Diözesen Limburg und Alaminos
(Diese Gebet wird in Alaminos in jedem Gottesdienst gesprochen)

Gott, unser Vater,
Vater aller Völker dieser Welt.
Viele Kilometer liegen zwischen uns, den Menschen im Bistum Limburg und den Menschen in unserem Partnerbistum Alaminos.
Weit voneinander entfernt leben und lieben, arbeiten und beten wir.
Uns unterscheidet Sprache, Geschichte, Musik und Nahrung und vieles mehr.
Durch den Glauben an dich, Vater,
und an Jesus Christus,
deinen Sohn und unseren Bruder,
sind wir im Heiligen Geist
Schwestern und Brüder.
Vieles trennt uns,
mehr aber eint uns und
führt uns zusammen zu einer großen Familie.
Gemeinsam sind wir auf dem Weg,
uns immer besser zu verstehen,
uns immer mehr als Schwestern und Brüder zu sehen,
die einander nah und füreinander da sind.
Schenke du, Vater,
dass unser Mühen gelingt.
Gib deinen Segen unserer Arbeit für die Partnerschaft zwischen Limburg und Alaminos.
Lass uns – hier wie dort
Zeugen sein für deine Liebe, die Grenzen sprengt und Trennendes überwinden hilft.
So beten und bitten wir
im Heiligen Geist
durch Jesus Christus
,
unseren Bruder.      Amen

Auf dem Weg zur Partnerschaft mit Bani

So fing alles an …

Im Februar 1987 besuchte Bischof Franz Kamphaus im Rahmen eines sogenannten Exposure-Programms der Deutschen Kommission Justitia et Pax die Diözese Alaminos auf den Philippinen. Am Ende des Besuchs beschlossen die beiden Bischöfe Jesus Cabrera und Franz Kamphaus, eine Partnerschaft der beiden Diözesen zu beginnen.

Knapp 20 Jahre später, vom 27.12.06 bis 13.01.07, war eine 10köpfige Reisegruppe unseres Bistums zu Gast im Partnerbistum Alaminos. Als Vertreter/innen unseres pastoralen Raums waren wir – Johanna E. Waldschmitt, Petra Händler und Jürgen Otto – dabei. Bei den zahlreichen Begegnungen haben wir einerseits viel erfahren über die Schönheit des Landes und die Herzlichkeit der Menschen, andererseits aber auch über die Sorgen, die Nöte und die Armut der Menschen, die uns an vielen Stellen begegneten.

Sehr schnell wurde uns dabei deutlich, welch wichtige Rolle die Kirche im Leben der Menschen spielt – sowohl durch die Feier des Glaubens als auch durch konkrete Hilfe. Vieles davon haben wir erlebt: Wir hatten Kontakt zu Bischof Cabrera, zu verschiedenen Vertretern auf diözesaner Ebene bis hin zu einzelnen Pfarreien. Insbesondere die kirchlichen Projekte, die wir kennengelernt haben, wie zum Beispiel Gesundheitsförderung, Kinderspeisung, Hausbau-, Schul- und Wiederaufforstungsprojekte haben uns sehr beeindruckt.

Unser spezielles Interesse galt jedoch auch der Begegnung mit den Menschen der Pfarrgemeinde Bani. Wir haben uns mehrmals mit Pfarrer Edwin, Vertretern des Pfarrgemeinderates und weiteren Gemeindemitgliedern getroffen. Der gegenseitige Austausch und die Vorstellung der je eigenen Gemeinden war für beide Seiten sehr bereichernd.

So ging es weiter …

Mit der Hoffnung, dass aus dieser Begegnung eine freundschaftliche Beziehung in Form einer Partnerschaft zu unserem pastoralen Raum wachsen kann, kehrten wir nach Hause zurück. Bei ganz unterschiedlichen Gelegenheiten haben wir von unseren Eindrücken berichtet: in Pfarrgemeinderäten, im Pastoralausschuss, im Sachausschuss Mission-Entwicklung-Frieden und natürlich auch interessierten Mitgliedern unserer Gemeinden. Gleich einige konnten wir mit der Idee, anhand einer Partnerschaft mit der Gemeinde Bani Weltkirche auch hier bei uns im Taunus erfahrbar werden zu lassen, anstecken. Daraus ist ein engagierter Arbeitskreis entstanden, der sich um die Verwirklichung der Partnerschaftsidee kümmert.

Dank der Computertechnik ist es heutzutage zum Glück viel leichter, selbst mit Menschen in so fernen Ländern wie den Philippinen in Kontakt zu bleiben. So sind schon einige Emails zwischen Bani, Alaminos und uns hin- und her gewandert.

Ebenso hat unser Arbeitskreis Bani mit dem Eine-Welt-Ausschuss der Pfarrei St. Mauritius – St. Johannes Frankfurt Kontakt aufgenommen, denn hier besteht bereits seit vielen Jahren eine lebendige Partnerschaft zur philippinischen Gemeinde Salasa http://st-mauritius-schwanheim.de/

So wurde es offiziell …

Ende Juni reiste Peter Eisner als ehrenamtlicher Diözesanbeauftragter für die Partnerschaftsarbeit mit der Diözese Alaminos mit einer Bistumsdelegation zur Verabschiedung des alten Bischofs Cabrera sowie der Einführung des neuen Bischofs Peralta nach Alaminos. In diesem Zusammenhang besuchte er die Gemeinde Bani und übergab einen Brief, in dem wir den Wunsch nach einer Partnerschaft zum Ausdruck brachten und 3-4 Gemeindemitglieder zu einem Besuch im Jahr 2008 einluden. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Peter Eisner brachte gleich ein offizielles Antwortschreiben mit zurück, in dem mit großer Freude ebenfalls das Interesse an einer Partnerschaft bekundet wird:

„It is an honor on our part to have been chosen as your Partner-Parish to foster a learning experience of faith and culture between and among our people and parishes. As we enter into this Partnership, we look forward to the exchange of ideas, sharing of experiences and deepening of faith and friendships across oceans.“

mehr Bilder vom Besuch im Januar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bericht über den Besuch aus unserer Partnergemeinde Bani
(Bistum Alaminos / Philippinen)
15.05. – 4.06.2008

Seit Juni 2007 besteht die Gemeindepartnerschaft zwischen dem Pastoralen Raum Schlossborn-Schmitten und der Gemeinde Bani von den Philippinen. Damit die Gemeinde Bani einen Eindruck von dem Gemeindeleben in unserem Pastoralen Raum bekommen kann, hatten wir eine Delegation von 5 Vertretern aus Bani zu uns eingeladen. Mitte Mai 2008 war es dann endlich soweit, nach monatelanger Planung konnten wir am 15. Mai 2008 unsere Gäste am Flughafen Frankfurt willkommen heißen. Die Delegation bestand aus dem Pfarrer der Gemeinde Bani – Fr. Edwin Ferrer, dem Ehepaar Dulce und Nito Castelo, sowie Gina Humilde und Rachelle Mary.

Zuerst waren die Gäste, zusammen mit einer Delegation aus der Gemeinde Salasa, Partnergemeinde des Pastoralen Raums Goldstein-Schwanheim (Frankfurt), einige Tag im Exerzitienhaus in Hofheim untergebracht zur Eingewöhnung und ersten Einführung. Der erste Kontakt zu unseren Gästen konnte bei der Fronleichnamsprozession und dem anschließendem Pfarrfest in Niederreifenberg geknüpft werden.

BILD 1

Ab Montag, dem 19.05.08 waren unsere Gäste dann in verschiedenen Gastfamilien des Pastoralen Raumes Schlossborn-Schmitten untergebracht. Den Dienstag 20.05.08, verbrachten wir damit, unseren Gästen die Gemeinden des Pastoralen Raumes mit den verschiedenen Einrichtungen vorzustellen. So besuchten wir mit den Gästen z.B. den Kindergarten in Schmitten und die Grundschule in Glashütten. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken im Café Waldschmitt besichtigten wir die Getrudiskapelle und die Burgruine in Oberreifenberg. Ausklang fand dieser Tag auf dem Kohlenmeierfest in Ehlhalten.

BILD 2

Am Mittwoch, 21.05.08, stand ein Tagesausflug nach Frankfurt auf dem Programm mit Stadtführung, Dombesichtigung und einem kurzen Stadtbummel nach dem gemeinsamen Mittagessen.

BILD 3

Donnerstag, der 22.05.08, stand wieder ganz im Zeichen von Fronleichnam – diesmal nahm die ganze Gruppe an der Prozession in Schlossborn teil und konnte beim anschließenden Pfarrfest die Gemeindemitglieder kennen lernen. Hier ergaben sich erste Kontakte zu verschiedenen philippinischen Familien aus Glashütten und Oberems. Der Tag endete mit einem Abendessen aus philippinischen Spezialitäten zu dem uns Petra und Eric Ernst-Gutierrez aus Oberreifenberg eingeladen hatten.

BILD 4

Am Freitag, 23.05.08, stand dann ein Ausflug in den Rheingau auf dem Programm. Zusammen mit der Gruppe aus Goldstein-Schwanheim trafen wir uns um 11.00h in Rüdesheim, um dann zusammen mit dem Schiff nach Assmannshausen zu fahren. Von dort ging es mit dem Sessellift und zu Fuß bis zum Niederwalddenkmal und mit der Gondelbahn zurück nach Rüdesheim. Anschließend gab es im Weingut Schreiber in Hochheim eine Weinprobe mit Abendessen.

BILD 5
Nach diesem anstrengenden Tag begann das gemeinsame Programm am Samstag, den 24.05.08, erst spät – um 15.00h trafen wir uns zum Singen in der Kirche in Niederreifenberg. Hierbei unterstützten uns aus Schlossborn die sangeskräftigen Mitglieder der Familie Cordes-Leick und Gregor Bach an der Gitarre. Direkt nach dem Singen feierten wir gemeinsam den Gottesdienst in Niederreifenberg und anschließend gab es für alle Gäste und Gastfamilien ein Abendessen im Pfarrzentrum.

BILD 6
Am Sonntag, 25.05.08, fand für die Gäste der Wechsel in die neuen Gastfamilien statt und nach dem ersten Kennenlernen fuhren wir gemeinsam am späten Nachmittag nach Frankfurt um an dem Geburtstagsgottesdienst der Jugendkirche JONA teilzunehmen.

BILD 7
Montag, der 26.05.08
, begann mit einem Austausch über die Pfarreistrukturen und Laienarbeit in den Gemeinden. Hierzu hatten wir aus dem Pastoralen Raum Schlossborn-Schmitten alle VertreterInnen der Laiengremien eingeladen. Trotz der Walldürn-Wallfahrt fanden sich doch einige Mitglieder der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte zu diesem interessanten Gespräch im Pfarrzentrum Niederreifenberg ein. Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten wir noch einen Ausflug zum Feldberg.

BILD 8
Dienstag, der 27.05.08
, stand dann der Besuch der Gäste aus dem Bistum Alaminos in Limburg an. Dort trafen wir im Priesterseminar auch wieder auf die Gruppe aus Goldstein-Schwanheim mit der wir gemeinsam von Christian Maier erst eine Einführung über das Bistum Limburg erhielten. Anschließend wartete schon unser Führer für den Domrundgang auf uns. Höhepunkt dieses Tages war das gemeinsame Mittagessen mit unserem neuen Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst im Priesterseminar. Hier wartete eine Überraschung auf uns, denn der Bischof wurde an diesem Tag von einem Filmteam des ZDF begleitet und so kam die Besuchergruppe von den Philippinen ins deutsche Fernsehen. Nach der Mittagspause hatten wir noch Gelegenheit der Gruppe die schöne Altstadt von Limburg zu zeigen.

BILD 9

Mittwoch, der 28.05.08, begann mit einer Kirchenführung in Schlossborn. Anschließend besuchten wir den „Hof Bommersheim“ – hier konnten unsere philippinischen Gäste alles Wissenswerte über Milchviehhaltung erfahren. Danach empfing uns Benno Hofmann vom Heimatverein Schlossborn im Museum, wo er viel Interessantes über die Geschichte von Schlossborn zu erzählen wusste. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Museumsstube fuhren wir zurück nach Niederreifenberg, wo die Gruppe schon zur Betriebsführung bei der Firma Eckermann erwartet wurde. Nach diesem interessanten Einblick in ein ansässiges Industrieunternehmen beschlossen wir den Tag mit einer Kaffeerunde bei Claudia Burkard.

BILD 10

Am Donnerstag, 29.05.08, begrüßte uns Markus Töpfer, Geschäftsführer des „Recyclingpark“ am Vormittag auf der Deponie Brandholz in Usingen. Hier erhielten die Gäste umfassende Informationen über umweltgerechte Abfallentsorgung. Nach dem Mittagessen und anschließender Kaffeepause bei Susanne Eckermann nahm die Gruppe dann am Nachmittag an dem monatlichen Treffen des Altenclub in Schlossborn teil. Aus gegebenem Anlass änderte Pfr. Henkes sein Programm und so gab es, statt des Vortrages über Rom, eine Präsentation über das Bistum Alaminos und die Gemeinde Bani. Mit dem Abendgottesdienst in Glashütten zum Abschluss der Maiandachten endete dieser ereignisreiche Tag.

BILD 11

Am Freitag, 30.05.08, stand dann unser letzter gemeinsamer Tagesausflug mit der Gruppe aus Goldstein-Schwanheim auf dem Programm. Zuerst besuchten wir die Gepa-Zentrale in Alzenau, wo uns der Geschäftsführer in den Verkaufsräumen über das Konzept von Gepa informierte. Danach führte unser Weg nach Seligenstadt, wo wir nach einem Picknick die Altstadt auf eigene Faust erkundeten.

BILD 12
Nach diesem anstrengenden Tag gab es am Samstag, 31.05.08, nur einen kleinen Ausflug nach Bad Homburg in den Caritas-Laden und eine kurze Schlossbesichtigung. Am Abend feierte die Gruppe zusammen mit der Gemeinde die Messe in Schmitten unter Mitwirkung des Kirchenchores.

BILD 13
Sonntag, der 1.06.08, begann mit dem Gottesdienst in Schlossborn. Nach dem Mittagessen verabschiedeten sich die Gäste von ihren Gastfamilien um am Nachmittag dann in das Haus „Maria Katharina“ nach Oberreifenberg zu ziehen, wo sie die letzten Tage ihres Aufenthaltes verbrachten.

BILD 14
Montag, 2.06.08 und Dienstag, 3.06.08,
standen ganz im Zeichen der Auswertung der vergangenen 14 Tage, die von Christian Maier aus Limburg geleitet wurde.

Der Besuch unserer Gäste aus Bani endete am Dienstag Abend mit einem festlichen Gottesdienst in Oberreifenberg und der anschließenden Farewellparty im Pfarrzentrum Niederreifenberg, wo wir mit Nito Castelo seinen 50ten Geburtstag feiern konnten

BILD 15
Am Mittwoch, den 4.06.08
, begleiteten wir unsere Gäste dann zum Frankfurter Flughafen, von wo sie dann am späten Nachmittag in Richtung Philippinen starteten.

Es waren für uns drei anstrengende aber sehr schöne und ereignisreiche Wochen, in welchen wir die Gelegenheit hatten unseren Gästen viele Seiten unseres Pastoralen Raumes zu zeigen. Es gab viele Möglichkeiten der Begegnung mit den Gemeindemitgliedern und die Partnerschaft hat jetzt ein Gesicht bekommen – Bani, das ist jetzt nicht mehr nur ein Ort weit entfernt auf den Philippinen sondern das sind die Menschen, die uns begegnet sind: Fr.Edwin, Nito und Dulce, Gina und Rachelle.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen, die zum Gelingen dieser Tage der Begegnung beigetragen haben, herzlich bedanken. Vor allem bei den Gastfamilien, die ihre Häuser und Herzen für unsere Gäste geöffnet haben und natürlich bei allen Helferinnen und Helfern, die uns bei der Planung und Vorbereitung tatkräftig zur Seite gestanden haben.
Für den Arbeitskreis Bani                  Petra Händler

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PARTNERSCHAFTSPROJEKTE
BANI / SCHLOSSBORN-SCHMITTEN

  • Projekt = Stimulation and Therapeuthic Activity Center (Therapiezentrum für behinderte Kinder)
  • Im Stimulation And Therapeuthic Activity Center im Stadtzentrum von Bani werden derzeit ca. 65 körperlich und geistig behinderte Kinder und ihre Familien von TherapeutInnen und einer Sozialarbeiterin betreut, die Hälfte davon erhält etwa 2 mal pro Woche Physiotherapie. Die Eltern werden so weit wie möglich in die Therapie mit einbezogen. Kommen die MitarbeiterInnen an die Grenzen des in diesem Rahmen machbaren, so geben sie die Kinder auch an kompetentere Stellen weiter. Es werden vom Zentrum keine Diagnosen gestellt.
  • Ziel ist vor allem, die Behinderten nicht nur in die Gesellschaft zu integrieren sondern sie auch an der Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Früher war Behinderung ein Stigma und die Betroffenen wurden von ihren Familien vor den Nachbarn versteckt, mittlerweile hat sich das zum Positiven verändert.

    Eine Schwierigkeit für das Stimulation And Therapeuthic Activity Center sind die weiten Anfahrtswege, die es manchen Eltern unmöglich machen, ins Zentrum zu kommen. Deshalb wurde in den sogenannten „Uplands“ – eine ländliche Region die auf einer Hochebene ca. 45 Autominuten nördlich von Bani liegt, in Centro Toma eine Filiale des Therapiezentrums eingerichtet. Hier werden einmal wöchentlich weitere ca. 55 behinderte Kinder betreut.

    Personell ist das Stimulation And Therapeuthic Activity Center insofern gut ausgestattet, als die Ausbildung des Personals auch vor Ort stattfinden kann. Es besteht eine Kooperation mit den Therapiezentren in Alaminos und Burgos.

    Ein Problem, das bisher noch nicht befriedigend gelöst werden konnte, ist der Arbeitsumfang der SonderlehrerInnen, die viel zu wenige Stunden für eine intensivere Arbeit mit den behinderten Kindern haben, die in der örtlichen staatlichen Schule im integrativen Unterrichtssystem eingebunden sind (z. Zt. 13 SchülerInnen). Hier fehlt es auch am notwendigen Lehrmaterial.

    Die Personalkosten sind zwar bis auf Weiteres sichergestellt, aber für die notwendigen Therapiemittel müssen immer wieder neue Sponsoren gefunden werden, da die anfängliche Grundausstattung mit den notwendigen Mitteln inzwischen aufgebraucht ist

    Projekt – Ausbildungsfond

    Aus diesem Ausbildungsfond werden für bedürftige SchülerInnen die Kosten für die Beförderung zur Schule (Bus) und Lehrmaterial übernommen. Das Schulgeld wird aus einem separaten Ausbildungsfonds des Bistums Alaminos bezahlt. Bisher wird erst eine Schülerin unterstützt. Zukünftig soll weiteren Kindern/Jugendlichen der Schulbesuch ermöglicht werden, deren Eltern die erforderlichen Mittel nicht aufbringen können.

    Projekt Kinderernährungsprogramm

    Auf Bistumsebene gibt es schon ein entsprechendes Kinderernährungsprogramm für Kinder bis 3 Jahre – hier wird den vorhandenen täglichen Mahlzeiten eine spezielle Ergänzungsnahrung hinzugefügt (hierfür wurde z.B. beim Solidaritätsgang 2007 gesammelt).

    Damit diese Zusatznahrung gegeben werden kann, wurde in Bani ein separates Kinderernährungsprogramm gestartet, da es in vielen Familien noch nicht einmal diese eine Mahlzeit für die Kinder gibt – manchmal lebt eine ganze Familie von einem Päckchen Nudeln am Tag. Der Anteil an unterernährten Kindern ist in den ländlichen Gebieten sehr hoch.

    Das erste Programm lief von August 2008 bis Januar 2009 im Barangay Iloco für ca. 50 Kinder. Immer von Montag bis Freitag wird gemeinsam für alle Kinder gekocht – hier zeigt eine geschulte Frau den Eltern, wie mit einfachen Zutaten gesund gekocht werden kann – es kocht immer eine Gruppe von Müttern für die gesamte Gruppe. Im 4-wöchigen Rhythmus wurden die Kinder gewogen und die Ergebnisse schriftlich festgehalten, um die Entwicklung zu dokumentieren.

    Nach erfolgreichem Abschluss des Ernährungsprogramms haben die Verantwortlichen der Barangay entschieden das Projekt in Eigenleistung weiter zu führen.

    Es soll weitere Programme dieser Art in anderen Barangays geben, sowie eine Erweiterung auf die staatlichen Schulen vor Ort, wo die Schulspeisung durch die Zivilgemeinde nur an 2 Tagen der Woche gewährleistet ist. Hier möchte die Gemeinde die fehlenden 3 Tage der Schulspeisung übernehmen.

     

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    © Ch.&A. Döppenschmitt