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Pastoraler Raum Schloßborn-Schmitten |
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Vielen Dank an Christina Müller für die Informationen aus der Chronik und die alten Fotos! |
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Der Festgottesdienst am Sonntag, 24 April 2005 Mit lautem Klang riefen die vier Glocken der katholischen Kirche St. Georg am Sonntag, 24. April zum Gottesdienst. Pfarrer Hanns-Jörg Meiller, Pfarrer Isaac Padinjarekuttu, der noch bis Ende April hier zu Gast ist, Pastoralreferent Jürgen Otto und Pastoralassistentin Dorothee Bausch zogen gemeinsam mit vierzehn Messdienern in die Kirche ein. Ein feierlicher Auftakt, für einen besonderen Gottesdienst, denn es wurde nicht nur das Patronatsfest begangen, sondern auch an den Bau der Kirche vor 150 Jahren gedacht. Aus diesem Anlass waren neben vielen Gläubigen aus der Gemeinde und dem pastoralen Raum auch Bürgermeister Marcus Kinkel, Vertreter der Vereine und der freiwilligen Feuerwehr gekommen. „Heiliger Georg, hilf in Stürmen, in Gefahren dieser Welt“ hieß es in dem Eingangslied zu Ehren des Schutzpatrons. Schon hier wurde deutlich, dass die Kirche so manche stürmische Zeit überstehen musste. Pfarrer Padinjarekuttu ging darauf in seiner Predigt ein. Er erinnerte daran, dass die Kirche bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts in der Krise steckte und der damalige Papst Pius IX versuchte, die Stellung der Kirche in der Gesellschaft zu stärken. Kriege und Krisen hat die Gemeinde in all den Jahren überstanden. Aber auch heute in Zeiten finanzieller Engpässe, struktureller Veränderungen und einer steigenden Zahl von Kirchenaustritten kann man wieder von einer Krise sprechen. Doch ausgehend vom Evangelium diese Tages, in dem es hieß: „Ihr seid das Salz der Erde, das Licht der Welt, eine Stadt, die auf dem Berge liegt“, erinnerte Padinjarekuttu daran, dass die Ausstrahlungskraft der Christen und das Leben und Handeln nach dem Evangelium entscheidend sind. Er zitierte den neuen Papst Benedikt XVI, der von einer „schöpferischen Minderheit“ sprach. Gleichzeitig forderte er die Zuhörer auf, nicht nur die negativen Dinge zu sehen, sondern den Glauben wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Hinweis für die kommenden 150 Jahre der „Stadt auf dem Berg“. Denn, so betonte auch Pastoralreferent Otto bei seinen Begrüßungsworten, der glänzende und strahlende Kirchenbau wird erst durch die Gemeinde mit Leben gefüllt. Gerade bei einem solchen Jubiläum könne man sich fragen, so Otto, „was können wir für unseren Glauben tun?“. An diesem Tag war es der gemeinsame Gottesdienst, der von der Chorgemeinschaft 1871/1880 Reifenberg musikalisch begleitet wurde. Die Kanoniergesellschaft unterstrich die Bedeutung des Festes durch Salutschüsse. Anschließend hatten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates zu einem Sektempfang geladen. Am kommenden Sonntag wird im Gottesdienst um 10.30 Uhr die Kirchweih gefeiert und schon jetzt sollte man sich das Pfarrfest am Sonntag, 10 Juli vormerken. |
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Text in der Taunus Zeitung |
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© Ch.&A. Döppenschmitt |
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