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Tschernobyl-Aktion
Vor 22 Jahren hat sich der folgenschwere Unfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl ereignet.
Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere, dass man kein Gemüse aus dem Garten essen sollte und die Kinder nicht draussen spielen durften. Mittlerweile ist bei uns wieder Normalität eingekehrt, doch die
Menschen in Weißrussland leiden noch immer unter den Folgen. Besonders betroffen sind die Kinder. Von den in den verstrahlten Gebieten lebenden etwa 500 000 Kindern gelten nur etwa 11 Prozent als gesund. Viele
leiden unter Schilddrüsenerkrankungen und Immunschwäche. Der Verzehr der Strahlen belasteten Lebensmittel verschlimmert die gesundheitlichen Probleme. Einmal im Jahr erhalten einige Kinder die Möglichkeit
eines unbeschwerten Aufenthaltes in gesunder Luft mit unbelasteten Lebensmitteln. Organisiert wird der Besuch vom Ökumenische Arbeitskreis, in dem die Kirchengemeinden der Ortsteile vertreten sind.
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann dies auf verschiedene Weise tun:
Durch Spenden (steuerlich absetzbar) auf das Konto 580 00 396 bei der Taunussparkasse,
BLZ 512 500 00 Kontoinhaber: Katholische Kirche „Tschernobyl“ Informationen bei Manuela Bernhard, Telefon: 06084 - 5528
Durch die Aufnahme eines Kindes Ansprechpartner:
Sabine Döbel-Hillmann 06082 - 919940
Christiane Kerscher 06084 - 959220
10 gute Gründe kein Gastkind aus Tschernobyl aufzunehmen
. . . und warum man es trotzdem wagen sollte:
Der Termin ist ungünstig Das Betreuungsteam kümmert sich gerne um kurzzeitige Ersatzunterbringung, falls Sie an einem Wochenende unterwegs sind
und den Termin nicht verschieben können.
Wir sind berufstätig Innerhalb der Woche sind die Kinder von 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr betreut, an vielen Tagen auch ganztags. Auch hier können
Ersatzunterbringungen an freien Nachmittagen wenn notwendig arrangiert werden.
Unsere eigenen Kinder passen nicht vom Alter her Alters- und Geschlechtwünsche können berücksichtigt werden.
Wir haben keine eigenen Kinder Die Gastkinder sind innerhalb ihrer Gruppe mit Kindern zusammen.
Wir sind zu alt Die Sprache der Mitmenschlichkeit und Fürsorge für andere ist altersunabhängig.
Wir haben keinen Platz Eine Schlafmöglichkeit genügt. Es muss kein eigenes Zimmer vorhanden sein.
Wir sprechen nicht dieselbe Sprache Sie bekommen Unterlagen zur Verfügung, Dolmetscher sind rund um die Uhr im Notfall für Sie erreichbar.
Kommunikation mit Händen und Füssen kennen wir doch alle aus dem Urlaub. Mit Kindern ist es noch einfacher!
Wir haben keine Zeit Es ist immer eine Frage des Willens.
Wir müssen den Kindern etwas bieten Teilhaben an unserem alltäglichen Leben ist das Ziel.
Die Kinder erleben einen Kulturschock Nach unserem Kenntnisstand bis heute noch nicht vorgekommen. Für diese Kinder sind es einfach tolle Ferien
und sie fahren gerne zurück nach Hause.
Die Kinder sind unsere Nahrung nicht gewohnt, jedoch offen genug für Neues.
. . . aber ein Gewinn für alle Beteiligten
Bitte melden Sie sich bei uns, wenn wir Ihr Interesse wecken konnten. Auch wenn Sie kein Gastkind aufnehmen möchten, werden helfende Hände benötigt und
dankend angenommen, ebenso Spenden, für die Sie selbstverständlich eine Spendenquittung erhalten. Wir alle können unseren persönlichen Beitrag leisten, diese Welt im Positiven zu verändern.
Telefonischer Kontakt: Sabine Döbel-Hillmann 06082 - 919940 Christiane Kerscher 06084 - 959220
E-Mail: tschernobylschmitten@yahoo.de
Spendenkonto: Kath. Pfarrgemeinde Oberreifenberg – Tschernobyl Kontonummer 58000396 Bankleitzahl 51250000
Taunus Sparkasse
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